Kuscheldecken

Diese beiden Decken hatte ich letztes Jahr  als Weihnachtsgeschenke für unsere Nichten angefertigt. Auch wenn die Idee recht kurzfristig war und ich stellenweise leider etwas Stress mit meiner Nähmaschine hatte (Faden gerissen, Fitz unter dem Stoff …), so habe ich die beiden in gut 2 Wochen fertig stellen können. Und die Begeisterung der Großen über dieses Geschenk war so süß, dass ich die Strapazen schnell wieder vergessen hatte (es haben sich beide gefreut, aber diese Reaktion hat sich richtiggehend „eingebrannt“).

Leider habe ich durch den Zeitmangel nicht so viele Bilder machen können und diese nur mit meinem Handy. Aber es ist bereits eine neue Decke für mein Patenkind in Planung, die werde ich dann mehr fotografieren 🙂

Die Stoffe haben wir in einem kleinen Laden hier in Dresden gefunden und mein Mann war sofort Feuer und Flamme. Nun ging es daran zu entscheiden, wie groß die Quadrate werden sollen: bei den Füchsen war es dann 15 x 15 cm und bei den Enten 10 x 10 cm. Hier musste aber jeweils noch 1 cm drauf gerechnet werden, weil der beim Nähen verloren geht. Im Großen und Ganzen haben beide Decken eine Größe von 150 x 150 cm – es waren also einige Stoffquadrate, die gezeichnet, ausgeschnitten und dann zusammengenäht werden mussten.Bei den Füchsen wollte ich eigentlich das Muste über die komplette Decke fortführen, maber leider war das nicht ganz möglich, da es immer kleine Unterschiede gab. Hier nochmal die Stoffe etwas größer:

Wenn ich mit einer Reihe fertig war, habe ich diese immer glatt gebügelt, damit das Zusammennähen der Reihen einfacher geht. Anfangs habe ich mich doch geärgert, dass es nicht geklappt hat, dass die Quadrate wirklich genau zueinander passten, als ich die Reihen genäht habe – einige waren ein bisschen breiter, andere etwas kürzer. Aber das kann beim Selbstnähen einfach passieren und tut dem Endprodukt nicht wirklich schaden. Ich denke zwar, dass man mit der Zeit den Bogen raus hat und es vielleicht sogar perfekt gestalten kann, aber anfangs muss man halt einfach dazu lernen.

Die Ober- und Unterseite habe ich zum Schluss bis auf eine kleine Stelle zusammengenäht und dann wieder auf die richtige Seite gedreht – der kleine Rest war dann Handarbeit. Um die beiden Stoffseiten besser miteinander zu verbinden, habe ich dann an den Quadratseiten mit dem Zickzack-Stich entlang genäht – dadurch ist auf der Unterseite dieses Muster entstanden, aber durch das Fleece war es nicht wirklich spürbar. Zum Schluss dann noch ein Schrägband ringsherum und fertig waren die Decken.

Ein kleiner Tipp von meiner Seite: hebt die (Kassen-)Zettel der Produkte auf, die ihr gekauft habt, damit ihr später, wenn ihr genau das nochmal nähen wollt oder allein, wenn ihr etwas nachkaufen müsst, die genaue Bezeichnung und den Farbton habt. Das vereinfacht die Sache ungemein 🙂 Ich habe mir einen Block angelegt, wo ich alles für mich niedergeschrieben habe – das könnte ich euch beim nächsten Beitrag gern einmal zeigen.

Eure Saori

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